Historie, Fuck off!

Oskarverleihung. The Artist gewinnt Preise.

Französische Filme versteht ohnehin kaum jemand, ob mit oder ohne Ton! Das kennen wir schon vom Kultursender Arte.

Bei der diesjährigen Preisverleihung des goldenen Oskars, hat in der Kategorie “Historisch angehauchte Filme, die absolut gar nichts mit Historie zu tun haben”, das Porträt von Margret Thatcher völlig zurecht gewonnen. Die Schauspielerin Meryl Streep verkörpert darin die eiserne Lady, die mit ihrer volksnahen Politik in den 80er Jahren, dem verdammten britischen Gewerkschaftspack und ebenso den argentinischen Untertanen auf den Falklandinseln den Hals abschnürte. Den Preis für die beste Robe erhielt jedoch völlig überraschend ein knallrotes Bonbon aus Frankreich, und Streep , die somit in dieser Kategorie leer ausging kommentierte: Wir Amerikaner hatten von Frau Thatcher ein völlig falsches Bild, nämlich dass einer rothaarigen Transe mit Zementfrisur, die stets in extrem langweilige Kostüme gehüllt war. Dieses Bild wollten wir mit dem Film revidieren. Wir gratulieren dem französischen Bonbonpapier mit allerbesten Wünschen und begrüßen den Trend, Filme zu küren, in denen kaum oder am besten gar nicht gesprochen wird! Ein weiterer – zugegebenermaßen radikaler- Trend, in künftigen Filmproduktionen auch die größtenteils untalentierten Schauspieler wegzulassen, findet immer mehr Anhänger unter Filmbegeisterten und Filmkritikern.


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